Über Charleen und Elena

Wir sind anders und das macht uns aus

Charleen Dröse

Dare to be different

Im Team „frei im format“ bin ich die Abenteuerlust, offen für Unbekanntes und mutig wenn es um unkonventionelle Wege geht. Das Ganze hat sich bis jetzt auch in meinem Leben widerspiegelt, sei es beruflich oder privat.

Meine Karriere begann mit dem Studium „visuelle Kommunikation“ an der Hochschule Hannover. Währenddessen wurde dann mein Leben ein halbes Jahr lang gleich mal auf den Kopf gestellt. Es ging ab nach Peking. Hier habe ich ein Praktikum in der Webagentur AKRYL im Bereich Grafik, Web und Print gemacht. Danach wurde ich die Reiselust nie wieder los.

Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

Das Reisen ist und war schon immer ein bedeutsamer Teil meiner Persönlichkeit. Dies führte dazu, dass ich langfristig an dem Projekt „Wanderlust“ gearbeitet habe. Wanderlust ist eine Onlineplattform die Studierende in ihren Auslandsaufenthalten unterstützt. Ich war verantwortlich für die Konzeption (in Kooperation mit dem International Office), das Design, bis hin zum Markenaufbau und vieles mehr. Mit unserem einzigartigen Konzept gewannen wir den dotierten „Go Out Award“ für eines der zehn deutschlandweit besten Kommunikationskonzepten für Auslands-Motivation.

In dem ganzen Projekt stecken nicht nur endlos viele Ideen sondern auch sehr viel Liebe und jahrelanger Fleiß – denn ich möchte so viele Menschen wie möglich mit Reiselust beglücken. Die Erfahrungen, die man im Ausland macht, sind einfach unbezahlbar.

Wo Design Thinking begann

Danach bin ich dann direkt in das Masterstudium „Design und Medien“ gesprungen, auch dort suchte ich immer wieder die Ferne. Im Laufe des Studiums veröffentlichte ich die multimediale Reportage „The Returnees“ über die Rückkehr deutscher Expats und interviewte Manager großer Firmen in Indonesien, Thailand und Deutschland. Meine empathische Persönlichkeit erlaubte mir spannende Erkenntnisse zu dokumentieren und ich schloss das Studium letztendlich mit Bestnote ab.

Während des Masters habe ich mich auf Design Thinking spezialisiert und mich in mehreren Workshops als Team-Coach bewiesen, unter anderem für „Hannover 96“ und im Zukunftsprojekt „Hannover 2030“. Meine Interkulturelle Kompetenzen konnte ich auch beim zweiwöchigen Design Thinking Workshop an der „ISI“ Yogyakarta in Indonesien, beweisen. Mit Design Thinking kann ich meine Stärke als emphatischer Mensch einsetzen – ich liebe es Dinge zu hinterfragen, alles umzudenken und neu zu erfinden. Diese Erfahrungen mit Design Thinking waren essentiell für unsere heutige Herangehensweise in Projekten die wir bei „frei im format“ ausarbeiten.

Von der digitalen Nomadin zur Unternehmerin

Die Reiselust bleibt mein ewiger Begleiter. Seit einigen Jahren verbinde ich Reisen und Arbeiten, lebte auch eine Zeit lang in Indonesien, Thailand und Kambodscha und bin Spezialistin für Südostasien. Habe mich als digitale Nomadin identifiziert. Viele nannten es rastlos, doch ich würde sagen, dass ich einfach Heißhunger auf die Welt habe und mich nicht mit einem konventionellen 9-to-5 Job zufrieden geben konnte. Ich bin Idealistin, eine Träumerin und eine Person die einfach macht. Und genau deshalb haben wir „frei im format“ gegründet. Jeden Tag darf ich frei kreieren, neues erschaffen, mit Menschen zusammenarbeiten, Ideen ins Leben bringen und habe die beste Geschäftspartnerin und Freundin an meiner Seite. Ich könnte es mir nicht besser vorstellen.

Elena Schönsee

Wissen ist da, um geteilt zu werden

Jeder aktive, abenteuerlustige Pol braucht sein Gegenstück. Jemanden der Ruhe und Bodenständigkeit mit sich bringt. Wenn Charleen in die Stimme der Ferne rufen hört, zieht es mich zu meinen Lieben. An den Ort, an dem ich meine Kreativität auflade und Inspiration gewinne.

Ich habe an der Hochschule Hannover meine Liebe zum Design und zu Charleen entdeckt. Im Bachelorstudium der visuellen Kommunikation habe ich mein Handwerk erlernt und meine weitere Leidenschaft, die Lehre, entdeckt. Als Tutor durfte ich Studierende in einem künstlerischen Kurs zu ihren gestalterischen Höhepunkten verhelfen.

Ein Corporate Design ist ein Gesamtbild.

Was mir im Studium schnell bewusst wurde: Nur weil etwas im Trend ist, ist es nicht für jeden das richtige Design. Und vor allem ist es nicht nachhaltig, da der Trend von heute, morgen schon wieder von gestern ist. Frei nach dem Grundsatz „form follows function“ erarbeite ich stattdessen lieber ein Design, das den Charakter des Kunden und die Ansprüche seiner Zielgruppe widerspiegelt. Für mich hat Trend ein Ablaufdatum!

Nach dem Bachelorstudium habe ich den Master angehängt. Denn was bringen einem die Grafikerskills, wenn ein gutes und umfangreiches theoretisches Wissen über Design und dessen Wechselwirkungen fehlt? Nun mischt sich Intuition mit Kenntnis. Durch diese Mischung wird Gestaltung erst richtig gut. Zu versuchen, einem Kunden seine Intuition zu erklären, ist doch um einiges schwerer als ihm solide begründen zu können, wie eine Gestaltung aufgebaut ist. Ein gutes Wissen über Gestaltung und die Auswirkungen auf die Gesellschaft sollte jeder Gestalter haben.

Vom Studium in die Lehre

Und dann kam es, das Design Thinking! Im Masterstudium lernten wir diese Methode intensiv kennen und wurden durch einige Workshops, unter anderem in Indonesien/Yogyakarta, darin geschult. Für mich hat das Design Thinking neue Wege eröffnet. Kreativität erreicht neue Level und ist auf eine ganz andere Art zu erleben. Eine Möglichkeit seine Ideenfindung sinnvoll und effizient zu strukturieren und auszuschöpfen. Dass diese Methode  sich am Menschen orientiert, macht sie für mich noch bereichernder. Die Ergebnisse beim Design Thinking decken die Bedürfnissen des Kunden genau ab und beziehen sich auf die Wünschen der Zielgruppe.

Meine Leidenschaft für die Lehre übe ich als Dozentin an der Hochschule Hannover aus. Dort vermittle ich verschiedenen Designstudiengängen die Grundlagen der Gestaltung und habe dabei den Schwerpunkt Typografie und Layout. Für mich sind dies absolut essentielle Grundlagen für jeden Gestalter! Wenn ich nicht gerade im Seminar stehe und Gestaltungsansätze der Studierenden bespreche, plane und führe ich Ausstellungen oder Exkursionen durch.

Von Grund auf angedacht

Wenn ich ein Corporate Design entwickle, dann lege ich Regeln für die Grundgestaltung bis ins kleinste Detail fest. Und die werden dann beibehalten. Ein Corporate Design ist für mich ein Gesamtbild. Das sollte vom ersten bis zum letzten Element beibehalten werden. Es sollen nicht für jedes Medium neue Regeln angelegt werden. Die Kunst ist für mich, dass es trotzdem nicht alles gleich aussieht. Jeder Part des Designs sollte immer noch ein eigenes Aussehen und Wirkung behalten. Wenn eine solide Grundgestaltung mit entsprechenden Richtlinien entwickelt wurde, dann lässt sich diese auf jegliche Medien übertragen. Entstehen bei der Übertragung allerdings Probleme, dann sollten die Richtlinien nochmal kontrolliert oder sogar überdacht werden. Ein richtig solide Gestaltung eines Corporate Design ließ sich bis jetzt immer intermedial anwenden.

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